Arthrose - wenn Gelenke verschleißen
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung und entsteht durch den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels. Der Knorpel dient als schützende Gleitschicht zwischen den Knochen und sorgt dafür, dass sich Gelenke reibungslos bewegen können. Wird diese Schicht im Laufe der Zeit dünner oder beschädigt, können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen entstehen. Arthrose kann grundsätzlich jedes Gelenk betreffen. Besonders häufig sind Knie, Hüfte, Schulter und die Hände betroffen. Zu den typischen Beschwerden gehören Anlauf- und Belastungsschmerzen, Steifigkeit nach Ruhephasen sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit. Im weiteren Verlauf können die Schmerzen auch in Ruhe auftreten. Manche Betroffene bemerken zudem Schwellungen oder ein Knirschen im Gelenk. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Arthrose und den individuellen Beschwerden.
Das Knie ist besonders häufig betroffen. Typisch sind Schmerzen beim Gehen, Treppensteigen oder nach längeren Ruhephasen. Wir klären die Ursache Ihrer Beschwerden und besprechen mit Ihnen die passende Behandlung. In Zusammenarbeit mit dem St. Marien-Hospital kann bei Bedarf eine operative Therapie geplant werden.
Eine Hüftarthrose kann sich durch Schmerzen in der Leiste, im Oberschenkel oder beim Aufstehen bemerkbar machen. Oft fällt Bewegung zunehmend schwerer. Wir helfen Ihnen dabei, Schmerzen zu lindern und Ihre Beweglichkeit zu verbessern.
Auch Schulter-, Finger- oder Sprunggelenke können von Arthrose betroffen sein. Beschwerden zeigen sich häufig im Alltag, etwa beim Greifen, Heben oder Anziehen. Die Behandlung richtet sich immer nach dem betroffenen Gelenk und Ihren persönlichen Beschwerden.
